Bohlsener Mühle ist Partner im „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“

Die Bohlsener Mühle engagiert sich im „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“ für eine fundamentale Wende der Landbewirtschaftung und der Nahrungserzeugung. Damit auch zukünftige Generationen unbelastete Lebensmittel ohne Glyphosat & Co. genießen können. Gemeinsam mit namhaften Bio-Herstellern und Bio-Händlern wollen wir, dass auch künftige Generationen ökologischen Landbau betreiben und unbelastete Nahrung zu sich nehmen können.

Nein zu Glyphosat und co!

Dank Ex-Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist Glyphosat in aller Munde. Wie die Studie „Urinale 2015“ gezeigt hat, ist das Ackergift aber auch praktisch in jeder Urinprobe nachweisbar. Wenn sich Ackergifte weiter flächendeckend ausbreiten, ist die vielbeschworene Koexistenz zwischen ökologisch sinnvoller (Bioanbau) und industrieller (konventioneller) Landwirtschaft nicht länger möglich. Die Verfrachtung von Ackergiften ist bei einem rund einem Dutzend derartiger Wirkstoffe – u.a. Glyphosat, Pendimethalin und Prosulfocarb – der Fall. Wenn die Ausbreitung dieser Gifte nicht gestoppt wird, droht die Gefahr, dass ökologische Landwirtschaft und Bio-Lebensmittelwirtschaft im zukünftigen Deutschland nicht mehr möglich sind.

Wir brauchen eine echte Landwende!

Oberstes Anliegen der biologischen Anbaumethoden war und ist die Erhaltung, besser noch der Aufbau eines fruchtbaren Bodens. Er ist die Grundlage für alles Leben. Unseren Enkeln eine lebenswerte Welt zu übergeben, heißt, ihnen gesunde Böden zu übergeben. Wir brauchen eine echte Landwende!

Fünf Ziele

Deshalb hat sich das „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“ fünf Kernziele gesetzt:

  1. Unterstützung von Forschungsvorhaben u.a. zur Belastung von Mensch, Tier und Pflanze durch die flächendeckende Verbreitung von Ackergiften, zu pestizidfreien, humusaufbauenden und die Artenvielfalt fördernden Landbaumethoden;
  2. Erarbeitung einer Roadmap zur Verwirklichung einer enkeltauglichen Landwirtschaft unter Würdigung der systemischen Verflechtungen der an der Lebensmittelversorgung beteiligten Industrien;
  3. Schaffung von Dialog-Plattformen, um die landwirtschaftlich relevanten Industrien zum Mit- und Umdenken auf Basis der Roadmap einzuladen;
  4. Entwicklung einer gemeinsame Stimme der Bio-Branche, um die nötige agrarpolitischen Wende wirksam und in verwirklichbaren Schritten zu unterstützen.
  5. Information der Konsumentinnen und Konsumenten über ihre Möglichkeiten, zur politischen Durchsetzung einer enkeltauglichen Landwirtschaft wirksam beizutragen.

 

Weiter Infos zum „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“ und geplanter Aktionen findet ihr unter enkeltauglich.bio