Zum Weltbodentag: Die Zukunft der dünnen Haut liegt in unseren Händen

Der 5. Dezember ist Weltbodentag. Ein Tag zur Feier eines stillen Helden. Denn unser Boden ist die Grundlage für unsere Ernährung, für Biodiversität und Klimaschutz. Verlieren wir Boden, setzen wir unsere eigene Lebensgrundlage aufs Spiel. Leider tun wir genau das: Weltweit verlieren Ackerböden ihre Fruchtbarkeit: mehr 24 Milliarden Tonnen fruchtbarer Boden gehen jedes Jahr verloren. Unser Beitrag zur Rettung der Böden: 100% Rohstoffe aus kontrolliert ökologischer Erzeugung.

Böden sind eine unserer wichtigsten Ressourcen

Ohne fruchtbaren Boden können wir nicht überleben. Ohne Humus würden keine Pflanzen gedeihen, würden weder Tier noch Mensch Nahrung finden, wäre kein Leben möglich. Von fruchtbaren Ackerböden hängt die Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln ab. Ohne Waldböden könnte kein Baum gedeihen. Fast die gesamte Vegetation benötigt den Boden für die Versorgung mit Wasser, Nährstoffen und zum Wachsen. Er filtert das Regenwasser, reguliert das Klima und ist der Garant der Biodiversität - der Artenvielfalt. Nach den Ozeanen und noch vor den Wäldern ist die dünne Haut des Planeten ihr größter Kohlenstoffspeicher. Böden speichern rund 1500 Milliarden Tonnen Kohlenstoff – die doppelte Menge, die als Kohlendioxid in der Erdatmosphäre vorhanden ist.

Die Ursachen für den besorgniserregenden Rückgang fruchtbaren Bodens sind vielfältig: Die intensive Landwirtschaft, Pestizide wie Glyphosat, Überdüngung und Bodenverdichtung durch schwere Maschinen sind maßgeblich Schuld am Bodenverlust.

Bio tut dem Boden gut

Langzeit Versuche zeigen, Bio-Böden enthalten deutlich mehr Regenwürmer, Insekten und Mikroorganismen. Im Schnitt enthalten Bio-Felder 3,5 Tonnen mehr Humus pro Hektar als konventionell bewirtschaftete Felder. Die biologische Bewirtschaftung führt sogar dazu, dass der Humusanteil zunimmt und sich die Bodenstruktur verbessert. Deshalb können Bio-Flächen weitaus mehr Wasser aufnehmen, verschlammen nicht so leicht und verkraften Dauerregen wesentlich besser. Außerdem sind Sie wichtig für den Klimaschutz. Denn der Kohlenstoff im Humus stammt aus dem Kohlendioxid der Luft.

Deshalb: 100% biologische Lebensmittel

Seit mehr als 35 Jahren verarbeiten wir deshalb zu 100% Bio-Getreide. Über 200 Landwirte aus der Region beliefern uns mit heimischem Getreide, darunter auch alte Sorten wie Dinkel, Einkorn und Emmer oder neue Feldfrüchte wie Quinoa. Durch die regionale Zusammenarbeit unterstützen wir die bäuerlichen Strukturen, die ländliche Kultur und sorgen für Vielfalt auf dem Acker. Auch alle unsere anderen Rohstoffe kommen aus kontrolliert ökologischer Erzeugung.