Unsere Wege zu umweltfreundlicheren Verpackungen

Unsere Verpackungen sollen umweltfreundlich hergestellt und recycelt werden. Am liebsten würden wir keine fossilen Rohstoffen (Kunststoffe auf Mineralölbasis) einsetzen. Denn unser Anspruch ist, über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, nachhaltig zu handeln.

Die ökologische Optimierung ist allerdings nur ein Anspruch, den wir an unsere Verpackungen stellen. Zusätzlich soll die Verpackung die Lebensmittel optimal schützen, aus der Verpackung dürfen keine Schadstoffe in das Lebensmittel gelangen, sie dient als Informationsträger (z.B. für Nährwertangaben) und dazu sollte sie auch noch gut aussehen - finden wir. Und selbstverständlich muss sie gentechnikfrei sein.

Wenn wir im Laufe der Jahre in unserer intensiven Arbeit eines gelernt haben, dann dass es in punkto Verpackung keinen Königsweg gibt. Die optimale Verpackung gibt es (noch) nicht. Unser Entscheidungsprozess bei der Verpackungswahl ist deshalb nicht statisch, sondern ein ständiges Ausprobieren, Analysieren und Abwägen – um uns Schritt für Schritt einer sehr guten, innovativen und zukunftsfähigen Verpackung anzunähern.

Verpackungen sind aus unserer Sicht nachhaltig, wenn...

  • bei ihrer Herstellung Ressourcen geschont werden
  • der Materialeinsatz gewissenhaft und sparsam dimensioniert ist
  • sie am Ende ihres Gebrauchs recycelt werden können

Das tun wir konkret

CO2-neutrale Verpackungen

Unsere frischen Brote und Brötchen verpacken wir in CO2-neutralen Tüten. Bald wollen wir auch andere Produkte CO2-neutral verpacken. Für eine CO2-neutrale Verpackung werden alle Emissionen gemessen, die während Herstellung, Transport, Verarbeitung und Verwertung einer Verpackung entstehen. Unser Ziel ist es, die Emissionen soweit es geht zu vermeiden und unvermeidbare Emissionen durch Klimaschutzprojekte zu kompensieren.

Nachwachsende Rohstoffe

Unsere Mehltüten und Faltschachteln für Snäckebrot sind zu 100% aus Frischfaser-Papier hergestellt. Schon heute sind die meisten unserer Papierverpackungen FSC-zertifiziert, 2018 werden es 100% sein. Unsere Umkartons bestehen aus Altpapieren. Alle unsere Papierverpackungen können nach ihrer Verwendung dem Papierrecycling zugeführt werden.

Unverpackt

In unseren Anfängen konntet ihr in vielen Bioläden unser Mehl direkt aus großen Mehlsäcken schippen. Doch die Anforderungen an unsere Lebensmittel und deren Sicherheit sind heute größer als zu unseren Anfängen. Deshalb freuen wir uns, heute wieder viele Unverpackt-Läden mit unseren Produkten in sogenannten Großgebinden beliefern zu können und beteiligen uns an einem Forschungsprojekt der Fachhochschule Eberswalde zum Thema „Unverpackt“.

Vertrauen bringt Sicherheit…

... deshalb pflegen wir langjährige Beziehungen zu unseren Lieferanten. Dabei kommt es nicht immer darauf an, den günstigsten Preis zu erzielen, sondern das bestmögliche Material für unsere Produkte zu erhalten. Gemeinsam haben wir das Ziel nachhaltigere Alternative für die Verpackungen unserer Produkte zu finden und zu entwickeln.

100 Prozent gentechnikfrei

Nicht nur bei unseren Produkten achten wir darauf, dass sie zu 100 % gentechnikfrei sind. Auch unsere Verpackungen dürfen keine Stoffe enthalten, die aus gentechnisch veränderten Rohstoffen hergestellt sind. Leider steht dies manchmal dem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen im Wege. Aber dieses Prinzip ist für uns nicht verhandelbar!

So wenig wie möglich...

... aber so groß wie nötig: Wir verwenden so wenig Verpackung wie möglich, ohne die Sicherheit der Produkte zu gefährden. Manchmal geht das auch zu Lasten des Komforts: dann gibt es keinen Klipp oder keine Lasche zum leichteren Aufreißen. Doch sie muss auch groß genug sein, um die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen auf ihr platzieren zu können.

Probieren geht über Studieren...

... deshalb wird jedes Material vor dem Kauf auf “Herz und Nieren“ getestet. Dabei spielt sowohl die Verarbeitbarkeit auf unseren Verpackungsanlagen eine Rolle, als auch das Erreichen der Mindesthaltbarkeit des abgepackten Lebensmittels. Das gilt vom Klebeband bis zum Big Bag, von der Knäckebrottüte bis hin zum Getreidesack.

Mehrsprachige Verpackungen

Wie ihr sicher festgestellt habt, gestalten wir unsere Verpackungen mehrsprachig. So müssen wir nicht für jedes Land eine eigene Verpackung gestalten und drucken. Das spart nicht nur Rüstkosten und eine Menge Langerplatz, sondern schont auch Ressourcen bei den Druckereien.

Die perfekte Verpackungsgröße

Wir finden, es sollte ein angemessenes Verhältnis zwischen der verpackten Produktmenge und der dafür anfallenden Verpackungsmenge geben. Deshalb verpacken wir keine einzelnen Kekse. Doch zu große Verpackungseinheiten können dazu führen, dass Lebensmittel, weil sie nicht zeitnah verzehrt werden, im Abfall landen. Das möchten wir vermeiden, denn als Hersteller von hochwertigen ökologischen Lebensmitteln blutet uns bei Lebensmittelverschwendung das Herz.


Das könnt Ihr tun

  • Recycling

    Hier kommt Ihr ins Spiel: Ob die Verpackung am Ende der Umwelt schadet oder ihren Weg zurück in den Kreislauf findet, entscheidet Ihr. Denn Ihr seid diejenigen, die die Verpackung nach ihrem Gebrauch in den richtigen Recyclingkreislauf gebt oder nicht.

    Alle unsere Kunststoffverpackungen gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Und unsere Papierverpackungen dürft Ihr gern in die Papiertonne werfen.

    So unterstützt ihr uns dabei, unserem Anspruch, ganzheitlich nachhaltig zu handeln, gerecht zu werden.